Genuss

Summer Bites

Summer Bites

Drei einfache Sharing Dishes für lange Sommerabende

Im Sommer darf gutes Essen unkompliziert sein. Ein paar große Teller in der Mitte des Tisches, frisches Brot, gut gekühlte Gläser und Gerichte, die sich vorbereiten lassen, bevor die Gäste kommen. Statt eines klassischen Menüs entsteht so ein entspannter Abend, bei dem das gemeinsame Probieren und Teilen im Mittelpunkt steht.

Für ein sommerliches Sharing Dinner braucht es dabei weder viele Zutaten noch stundenlange Vorbereitung. Reife Tomaten, cremige Burrata, süßes Steinobst und frisches Gemüse bringen bereits alles mit, was ein guter Sommertisch braucht: unterschiedliche Texturen, kräftige Farben und Aromen, die leicht wirken, aber trotzdem spannend bleiben.

Unsere drei Gerichte lassen sich einzeln servieren oder gemeinsam auf den Tisch stellen. Dazu passen knuspriges Sauerteigbrot, gutes Olivenöl und unsere alkoholfreien Sparkling Teas Sencha Épicé und Oolong Orange.

 

Reife Tomaten, salziger Feta und viel Zitrone

Ein guter Tomatensalat ist eines dieser Gerichte, die nur dann wirklich überzeugen, wenn die Zutaten für sich sprechen. Deshalb lohnt es sich, unterschiedliche Tomatensorten zu kombinieren: große Fleischtomaten, kleine Kirschtomaten und besonders aromatische Sorten in verschiedenen Farben.

Kapern, rote Zwiebeln und Feta bringen Salz und Würze auf den Teller, während ein schlichtes Dressing aus Zitrone und Olivenöl für Frische sorgt.

Zutaten für vier Personen

  • 600 g reife Tomaten
  • 150 g Feta
  • 1 kleine rote Zwiebel
  • 2 EL Kapern
  • ½ Bio-Zitrone
  • 4 EL Olivenöl
  • frisches Basilikum
  • schwarzer Pfeffer
  • etwas Salz

Zubereitung

Die Tomaten in unterschiedlich große Scheiben und Stücke schneiden und locker auf einer großen Platte verteilen. Die rote Zwiebel in sehr feine Ringe schneiden und gemeinsam mit den Kapern über die Tomaten geben.

Für das Dressing den Zitronensaft und etwas fein abgeriebene Zitronenschale mit dem Olivenöl verrühren. Mit schwarzem Pfeffer und nur wenig Salz abschmecken, da Feta und Kapern bereits viel Würze mitbringen.

Das Dressing über den Tomaten verteilen, den Feta grob darüberbröseln und den Salat mit frischem Basilikum vollenden. Vor dem Servieren darf er einige Minuten ziehen, damit sich Tomatensaft, Zitrone und Olivenöl miteinander verbinden.

Im Glas: Sencha Épicé

Die Noten von Kräutern, Ingwer und Lemongras greifen die Frische des Zitronendressings auf. Gleichzeitig passt die feine Würze von Sencha Épicé zu den Kapern, den Zwiebeln und dem salzigen Feta.

 

Burrata und Steinobst – eine Kombination für den Hochsommer

Cremige Burrata und reife Pfirsiche gehören zu den Kombinationen, die zunächst ungewöhnlich wirken und dann ganz selbstverständlich schmecken. Die milde, fast süßliche Cremigkeit des Käses verbindet sich mit dem saftigen Steinobst, während Pistazien und eine leichte Schärfe für Kontrast sorgen.

Pfirsiche und Nektarinen können frisch verwendet oder kurz gegrillt werden. Besonders an warmen Tagen ist die kalte Variante angenehm unkompliziert.

Zutaten für vier Personen

  • 2 Burrata
  • 2 reife Pfirsiche
  • 2 reife Nektarinen
  • 2 EL Pistazien
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 TL Zitronensaft
  • frisches Basilikum
  • Chiliflocken
  • schwarzer Pfeffer
  • Fleur de Sel

Zubereitung

Die Pfirsiche und Nektarinen entkernen und in schmale Spalten schneiden. Anschließend auf einer großen Platte verteilen.

Die Pistazien kurz ohne zusätzliches Fett in einer Pfanne rösten und grob hacken. Die Burrata zwischen den Früchten anrichten und erst kurz vor dem Servieren vorsichtig öffnen.

Olivenöl und etwas Zitronensaft darübergeben. Mit schwarzem Pfeffer, wenigen Chiliflocken und etwas Fleur de Sel würzen. Zum Schluss die gerösteten Pistazien und frisches Basilikum darüberstreuen.

Wer dem Gericht zusätzlich Röstaromen geben möchte, kann die Fruchtspalten kurz in einer Grillpfanne oder auf dem Grill anbraten. Sie sollten dabei leicht karamellisieren, aber noch ihre Form behalten.

Im Glas: Oolong Orange

Oolong Orange nimmt die fruchtigen Aromen von Pfirsich und Nektarine auf, ohne das Gericht zusätzlich zu beschweren. Seine Noten von Orange, Pfirsich und Gardenie ergänzen die cremige Burrata, während die feine Perlage für Frische sorgt.

 

Geröstete Zucchini auf kühlem Zitronenjoghurt

Neben zwei kalten Gerichten bringt die geröstete Zucchini etwas Wärme und kräftige Röstaromen auf den Tisch. Außen goldbraun, innen weich und saftig, wird sie auf einem kühlen Zitronenjoghurt serviert.

Frische Kräuter und geröstete Mandeln sorgen für zusätzliche Textur. Das Gericht lässt sich gut vorbereiten und schmeckt sowohl lauwarm als auch bei Zimmertemperatur.

Zutaten für vier Personen

  • 3 mittelgroße Zucchini
  • 300 g griechischer Joghurt
  • ½ Bio-Zitrone
  • 3 EL Olivenöl
  • 2 EL Mandelblättchen
  • frische Minze
  • frischer Dill oder Basilikum
  • Chiliflocken nach Geschmack
  • schwarzer Pfeffer
  • Salz

Zubereitung

Den Joghurt mit dem Saft und etwas fein abgeriebener Schale der Zitrone verrühren. Mit Salz, schwarzem Pfeffer und einem Esslöffel Olivenöl abschmecken. Anschließend auf einer großen Platte verstreichen und bis zum Servieren kühl stellen.

Die Zucchini längs halbieren und anschließend in breite, schräge Stücke schneiden. Mit Olivenöl und etwas Salz vermengen.

Eine große Pfanne stark erhitzen und die Zucchini portionsweise anbraten. Sie soll deutlich Farbe bekommen, aber nicht vollständig weich werden. Alternativ kann sie auf dem Grill zubereitet werden.

Die Mandelblättchen kurz rösten. Die warme oder lauwarme Zucchini auf dem Zitronenjoghurt verteilen und mit Mandeln, Kräutern und nach Geschmack einigen Chiliflocken garnieren. Zum Schluss noch etwas Olivenöl darübergeben.

Im Glas: Sencha Épicé

Zu den Röstaromen der Zucchini und dem kühlen Zitronenjoghurt passt die kräuterige Frische von Sencha Épicé besonders gut. Ingwer und Lemongras verleihen dem Gericht zusätzliche Spannung, während die feine Kohlensäure die cremige Joghurtbasis ausbalanciert.

 

Ein Sommertisch, der sich vorbereiten lässt

Die drei Sharing Dishes lassen sich unkompliziert miteinander kombinieren und zu großen Teilen vorbereiten.

Der Tomatensalat darf bereits einige Minuten durchziehen. Der Zitronenjoghurt kann im Kühlschrank warten, während die Zucchini erst kurz vor dem Essen angebraten wird. Auch die Früchte für die Burrata lassen sich schon schneiden – lediglich der Käse sollte erst beim Servieren geöffnet werden.

Dazu reichen frisches Sauerteigbrot, einige Oliven und vielleicht eine kleine Schale mit gerösteten Mandeln oder Pistazien. Sencha Épicé und Oolong Orange werden gut gekühlt in Weingläsern serviert und können gemeinsam zu den unterschiedlichen Gerichten probiert werden.

So entsteht mit wenig Aufwand ein sommerliches Dinner, das nicht nach einem festen Menü funktioniert. Jeder nimmt sich, worauf er gerade Lust hat, kombiniert neu und reicht die Teller weiter.

Denn oft braucht ein guter Sommerabend nicht mehr als ein paar einfache Gerichte, kalte Gläser und genügend Zeit am Tisch.

Weiterlesen

KMH Frankfurt